Jürgen Renner: „Politische Bildung ist essentiell für unsere Demokratie“

Jürgen Renner: „Politische Bildung ist essentiell für unsere Demokratie“

eingetragen in: Landtag | 0

Herzlichen Glückwunsch, Landeszentrale für politische Bildung

„Seit 60 Jahren leistet die Landeszentrale für politische Bildung im Saarland einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung und Präventionsarbeit, unter anderem im Kampf gegen Rechtsextremismus. Dieses Engagement gilt es zu würdigen“, sagt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jürgen Renner. Die SPD-Landtagsfraktion gratuliert der Institution zu ihrem 60-jährigen Bestehen. Im heutigen Bildungsausschuss wurde über ihre langjährige Arbeit berichtet.

„Gerade vor dem Hintergrund der Wahlerfolge der AfD und alltäglicher, ansteigender rechtsmotivierter Taten braucht unsere Demokratie politische Bildung und daher auch eine starke Landeszentrale für politische Bildung. Wir bekennen uns klar zur Landeszentrale und ihrer Arbeit, denn politische Bildung und eine solche Institution zu schwächen bedeutet kurzsichtiges Handeln. Wer sich vor dieser Wissensvermittlung verschließt, verkennt den Wert der politischen Bildung“, sagt Renner.

Die Landeszentrale für politische Bildung trete seit Jahren für eine demokratische Gesellschaft ein und fördere aktive Teilhabe am politischen Diskurs und an der politischen Willensbildung. „Sie hilft Menschen, sich zu informieren, sich eine eigene Meinung zu Bildung und eine gesellschaftliche und politische Situation und die eigene Interessenlage zu analysieren.“ Das macht sie mit wertvollen Instrumenten, wie

–       dem Buchprogramm, das über 120 Publikationen umfasst

–       der Unterstützung des Wahl-o-Mat und dem Wahl-o-Mat on Tour, der vor Bundes- und Landtagswahlen ein wichtiges Meinungsbildungsinstrument darstellt. Der Wahl-o-Mat wurde bei der Landtagwahl am 26. März rund 300.000 Mal genutzt.

–       Diskussionsveranstaltungen

–       der beliebten und bewährten SchulKinoWoche, die seit 16 Jahren von der Landeszentrale organisiert wird und aktuell läuft.

–       Außerdem hat sie Lehrerfortbildungen und politische Planspiele in ihrem Programm und unterstützt Schülerwettbewerbe wie „Jugend debattiert“.

„Politische Bildung muss einen alltagsbezogenen Ansatz verfolgen, deshalb darf sie nicht nur in klassischen Bildungsinstitutionen wie etwa in Schulen, Hochschulen oder Seminaren vermitteln werden, sondern in allen Lebensbereichen. Das gelingt am besten mit einer Vielzahl an Akteuren, die sich in einem ständigen Austausch befinden. Dieser Austausch muss selbstverständlich sein und die dafür notwendigen Strukturen gefestigt werden. So kann die Landeszentrale auch in Zukunft ihre gute Arbeit fortführen. Denn gute politische, aber auch unabhängige und überparteiliche Bildung ist essentiell für unsere Demokratie“, sagt Renner.